Within Temptation

Als einziger Metalact am diesjährigen Gurtenfestival gehörte der Auftritt von Within Temptation auf der Zeltbühne sicherlich zu den musikalischen Highlights, auch wenn's mit der Technik nicht ganz klappte (Komentar eines Crewmembers dazu: "Welcher Beamer?").

Setlist (thx to Pim):

Intro

Jillian

Stand my Ground

Angels

The Promise

Forsaken

Memories

Running up that Hill

Caged

Mother Earth

Deceiver

Ice Queen

 

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The Hives

Momentan scheinen Rockbands aus Schweden wie Pilze aus dem Boden zu schiessen. Schweden rockt. Das sollte jedem zumindest nach dem Auftritt von The Hives klar geworden sein. Als erste Band der schwedischen Rocklawine, die dieses Jahr auch den Gurten überrollt (u.a. noch Mando Diao und Soundtrack of our Lives), lieferten sie eine klasse Show, die die Messlatte für ihre Landeskollegen schon mal ziemlich hoch steckt. Man darf gespannt sein.

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Tagesrückblick Donnerstag

Bei strahlendem Wetter und verhältnismässig kurzen Ansteh-Zeiten startete am Donnerstag das 22. Gurtenfestival. Die Besuchermenge hielt sich auch im Verlaufe des Tages in angenehmen Grenzen; war der Tag mit etwa 11.000 Besuchern doch nicht ganz ausverkauft. Dies wird sich aber in den nächsten Tagen noch ändern...

Als erste Band eröffneten die Berner Ska-Truppe Open Season auf der Mainstage das Festival. Weiter gings mit Sum 41, The Hives und als Headliner Gentlemann. Auf der Zeltbühne rockten Within Temptation, Baze, The Brand New Heavies und Miss Kittin.

Die Stimmung war, wie es sich für den Gurten gehört, super. Die Leute erfreuten sich sichtlich am tollen Wetter, wobei es für einige (mich inklusive...) schon fast zu sonnig war und deshalb auch die Schattenplätzchen gerne in Anspruch genommen wurden. Hoffen wir, dass es der Wettergott auch in den kommenden Tagen gut meint.

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Mando Diao

Die zweite schwedische Truppe wirkte, wenn man schon andere Auftritte von ihnen gesehen hat, fast ein bisschen müde auf der Bühne. Dem Publikum schien dies aber nichts auszumachen und es wurde trotz Hitze abgefeiert. Zu recht, denn nicht nur der radiotaugliche Song "Down in the past", sondern auch ihre anderen Songs haben einfach das gewisse etwas.

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The Soundtrack of our Lives

Mit The Soundtrack of our Lives spielte in der Zeltbühne die dritte schwedische Band. Hier gings allerdings ein bisschen ruhiger zu und her. Die Jungs kamen super sympathisch rüber und zauberten so eine ganz spezielle Stimmung. Allerdings ist dies von der Art der Musik wohl eher etwas, dass etwas später am Abend hätte laufen sollen. Interessant wäre bestimmt auch, diese Band mal im Rahmen eines Clubgigs zu sehen...

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The Prodigy

Am Freitag Abend war der erste der beiden grossen Electro - Headliner an der Reihe. Die Erwartungen waren hoch, aber The Prodigy vermochten sie problemlos zu erfüllen, wenn nicht gar zu übertreffen. Die Setlist reicht von neuem Material bis zu Songs aus den Anfangszeiten von The Prodigy. Eine tolle Lichtshow kombiniert mit der scheinbar endlosen Energie von Keith Flint und Maxim machte das ganze auch zu einem visuellen Highlight. Das Publikum würdigte dies mit tosendem Applaus und für 90 Minuten schien der Gurten zu beben.

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Tagesrückblick Freitag

Es wurde enger auf dem Gurten. Nachdem für den Freitag im Vorfeld noch ein paar wenige Tickets übrig waren, war der zweite Festivaltag schlussendlich doch noch ausverkauft. Nicht verwunderlich, da der Freitag, zumindest für mich persönlich, der aus musikalischer Sicht interessanteste Tag war. Und ausserdem war das Wetter immernoch strahlend, was wohl auch noch einige kurzentschlossene auf den Berg lockte.

Auch am Abend war es auf dem Gelände deutlich voller als am Tag zu vor. Die Leute waren noch in bester Partylaune und vergnügten sich bis in den frühen Morgen in den zahlreichen Partyzelten.

Das Tageshighlight war unbestritten The Prodigy, aber auch die Schwedenfraktion mit Mando Diao und The Soundtrack of our Lives vermochten erneut zu überzeugen. Auf der Hauptbühne spielten ausserdem Desorden Publico, Patrice und Athlete und in der Eaststage rockten die Beatsteaks und Dizzee Rascal und Chlyklass gaben ihre Reime zum Besten. Tagesabschluss machten die Newjazzer von US3.

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Farin Urlaub Racing Team

Das ich bei den Ärzten nur selten etwas zu kritisieren finde, ist ja den meisten mittlerweile bekannt. Langsam aber sicher sieht es dannach aus, dass es beim Farin Urlaub Racing Team auf das selbe hinaus laufen wird. Ihr Debut auf dem Gurten gaben FURT im 2003, damals noch viel Ska-lastiger, und überzeugten schon damals voll und ganz. Nicht selbstverständlich, musste Farin vor einigen Jahren schon mal einen Flopp mit seiner Solo-Band King Kong hinnehmen. Scheinbar funktioniert ein Soloding nur unter der Voraussetzung, dass die Ärzte weiterhin bestehen. Jedenfalls war der Gig dieses Jahr allererste Sahne und überzeugte vom ersten bis zum letzten Song. Ich wage auch mal zu behaupten, dass bei diesem Konzert das Publikum am meisten abging und die Security, welche aus drei Reihen bestand (Gurten-Security, Broncos und FURT-Eigene inkl. T) hatte allerhand zu tun. Wie Farin selbst in (fast) perfekten Berndeutsch sagte: "Es war huren geil!".

Setlist:

01 - Intro (Schon wieder)
02 - Mehr
03 - Am Strand
04 - Wie ich den Marylin-Manson-Ähnlichkeitswettbewerb verlor
05 - Petze
06 - Glücklich
07 - 1000 Jahre schlechten Sex
08 - Dermitder
09 - Phänomenal egal
10 - Sonne
11 - Lieber Staat
12 - Porzellan
13 - Zehn
14 - Alle dasselbe
15 - OK
16 - Unter Wasser
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17 - Wo ist das Problem?
18 - Abschiedslied
19 - Zehn II

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The Chemical Brothers

So wie ich das mitbekommen habe, gingen die Meinungen über dieses Konzert ziemlich auseinander. Ich persönlich fand es einfach nur der Hammer. Dies ist zwar eher aufs visuelle als aufs akustische zurück zu führen, wurde doch der Sound nach den gleich am Anfang gespielten Hits zeitweise leicht eintönig. Was da aber an Licht-, Video- und vorallem Lasershow geboten wurde, war einfach nur Weltklasse. Wer da nicht zurück lehnte, zuschaute und sich hypnotisieren liess, ist selbstschuld!

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Tagesrückblick Samstag

Der dritte Festivaltag war wiederum ausverkauft und auch das Wetterglück blieb uns treu. Der Regen zog am Gurten vorbei und man genoss bei bestem Wetter Bands wie Karamelo Santo, Stress, Patent Ochsner und Jovanotti auf der Hauptbühne und Sektion Kuchikäschtli, Roots Manuva, Frank Popp Ensemble sowie Louie Vega and his Elements of Life im Zelt.

Musikalischer Höhepunkt war neben den Chemical Brothers das Farin Urlaub Racing Team. Ob Farin nächstes Jahr wieder mit seinen Kumpels Bela B. und Rod auf dem Gurten sein wird?

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Silbermond

Deutschsprachige Bands mit Front-Sängerinen erlebten in der letzten Zeit ja einen regelrechten Boom. Was Silbermond von diesem ganzen Kuchen unterscheidet, ist dass sie nicht nur gut aussehen, sondern auch ihre Instrumente voll im Griff haben und live abdrücken wie wild. Ich hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass diese Band mich überzeugen könnte, schlussendlich wurden sie aber zu meiner grössten Überraschung des Festivals.

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Tagesrückblick Sonntag

Endspurt. Auch am vierten und letzten Tag waren nochmals 16'000 Besucher auf dem Gurten und genossen bei heissem und sonnigen Wetter die Konzerte von der Mundart Truppe bagatello, den Basler Lovebugs, den Söhne Mannheims und dem Headliner Texas. Auf der Zeltbühne eröffnete Mich Gerber den Tag, gefolgt von den beiden deutschen Bands Silbermond und Juli. Krönender Abschluss des Gurtenfestivals 2005 lieferte Adam Green als letzter Act.

Während des ganzen Festivals gab es laut Organisatoren seitens Sanität und Securtity keine besonderen Zwischenfälle zu vermelden.

Neben den grossen musikalischen Höhepunkten wie The Prodigy, Chemical Brothers, Farin Urlaub Racing Team, The Hives usw. war das Highlight des Festivals ganz klar das Wetter. Kein Tropfen Regen, kaum Wolken am Himmel... optimale Voraussetzungen für beste Festivalstimmung.

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